nach mitternacht - gedanken zum song

    Aktualisiert: 15. Mai 2019

    ich glaube nach mitternacht ist die zeit, in der ich am liebsten zurück sehe. ich mag's melancholisch zu sein, auch wenn's mir manchmal weh tut. also, das an alles denken und sich manchmal ind iesen gedanken zu ertränken. manchmal, wenn alles taub ist, bin ich dann auch wieder froh etwas zu fühlen.


    ich lieb's wie dann die straßenlichter mit der nachtluft tanzen und wie der weg nachhause zu der ruhigsten zeit des abends wird. alles still und alles echt. die schlafenden menschen, mein herz. alles kommt zur ruhe.





    hier die gedanken zu meinem song. zeile für zeile.



    "ich hör deine sprachnachricht. immer nur, wenn ich betrunken bin.

    am weg nachhause, damit ich nicht so alleine bin." ja, ist immer so. bei mir zumindest. sonst schaffe ich es eigentlich ganz gut meinen selbstrespekt hoch zu halten. aber ich erwische mich nach 1-2 gläsern doch immer wieder dabei stimmen von menschen zu vermissen. oder die menschen generell zu vermissen. dann kann's auch eine unnötige 10 sekunden sprachnachricht sein. oder eine sprachnachricht, in der noch alles normal war. oder eine sprachnachricht von dir, ein "ey, das kannst du doch nicht machen" oder ein "ich freu mich".



    "du sendest sie auch immer erst nach mitternacht, wahrscheinlich dann, wenn sie schon schläft" es gibt mich. und es gibt dich. aber vor allem eben auch sie. und manchmal hab ich mich gefragt, warum die sprachnachrichten immer erst um 1.30 gesendet werden. ich weiß, dass es sie gibt. ich weiß, du erzählst nie von ihr. aber das macht sie nicht weg. das macht uns nicht besser.



    "du meinst ich weiß, so viel von dir. dass wir grad nur im falschen timing wären.

    dass das hier trotzdem was besondres wär."


    ich glaube, manchmal will man's nicht wahr haben, dass gute dinge zu einer gewissen zeit im leben passieren. dann wenn man sie nicht gebrauchen kann. dann wenn man sich sowieso schon gedanken macht und es nur 1-2 schritte zum absprung wären. für eine seite.

    wir haben uns viel von einander erzählt. vielleicht zu viel um nicht mehr zu sehen. aber ich glaube wir mochten das verstanden werden. ich glaube manchmal sind neue augen eine schöne abwechslung. und neue herzen wie ein temporäres neues zuhause.

    "ich seh so viel in dir. und hass mich dafür.

    ich hass mich dafür. doch ich kann nichts dafür"


    genau das. nicht mehr. nicht weniger.


    "ich frag mich, ob du's wirklich fühlst,

    wenn du ihr sagst, dass du sie liebst.

    doch zu mir meinst, hey es läuft nichtmehr gut."


    ich glaube, du wolltest das garnicht sagen damals, dass es nicht gut läuft. ich glaube wir waren einfach zu ehrlich zueinander. in manchen punkten. ich mag dich für deine gedanken und deine entscheidungen. und deine ehrlichkeit. und ich mag mich, dafür die linie nicht überschritten zu haben. so halten wir die herzen hoch. immer.



    "es ist wiedermal nach mitternacht.

    auf meinem handy ist ne sprachnachricht." am nächsten tag, so wiederholt sich das tag für tag, eine zeit lang.


    "du hast angst, dass wir uns wieder sehen.

    weil wir in uns beiden zu viel sehen."


    hm... ein bisschen stille. ist gut. hast du bestimmt gedacht.

    aus den augen aus dem sinn. hat gut funktioniert.

    und das alles vielleicht besser gemacht. für dich.



    "hey ich kann's doch ich will's nicht verstehen"


    ich kann dich so gut verstehen. nicht so ganz doch mit der zeit noch immer besser. ich glaube, innerlich wollt ich's nicht wahr haben. aber es war alles gut, so irgendwie.


    "ich seh so viel in dir. und hass mich dafür"

    vor allem, weil du überall bist. irgendwie.


    "du hast jemand der dich liebt, doch du meinst, du hast dich verliebt.

    du sagst du kannst das nicht, weil's dich innerlich zerbricht."


    hm, genau so war's.


    "du hast jemand der dich liebt, doch du meinst, du hast dich verliebt. in mich.

    als nächstes sagst du, lass uns freunde sein."


    genau so war's.


    "und ich versteh's irgendwie. irgendwie auch nicht."


    weil's gut war. und schön.


    "wiedermal nach mitternacht, weiß nicht warum ich an dich denk,

    obwohl du sie in deinen armen hältsts. ist doch alles klar.

    du bist bei ihr. und nicht bei mir" danke für alles. trotzdem. immer. in liebe und freundschaft.

    revelle






    • Revelle
    • Black Instagram Icon